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Mit der geplanten Übernahme des KI-Spezialisten TechWolf und neuen Funktionen rund um Joule stellt SAP wichtige Weichen für die Zukunft der Unternehmenssoftware.

Auf der SAP Connect 2026 in Las Vegas präsentierte der Konzern seine Vision des Autonomous Enterprise: KI-Agenten sollen Geschäftsprozesse zunehmend eigenständig unterstützen und ausführen. Besonders für das Personalwesen eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten – auch im Zusammenspiel mit den digitalen Dokumentenlösungen von aemplic.
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Am 6. Oktober 2026 hat SAP angekündigt, den belgischen KI-Spezialisten TechWolf übernehmen zu wollen. Das Unternehmen entwickelt Technologien, die analysieren, welche Aufgaben Mitarbeitende tatsächlich ausführen, welche Fähigkeiten sie einsetzen und welche Kompetenzen künftig benötigt werden.
Grundlage ist der sogenannte Context Graph for Work, der Informationen über Tätigkeiten, Kompetenzen und Arbeitsmarktentwicklungen miteinander verbindet. Nach Abschluss der geplanten Übernahme soll diese Technologie ein wichtiger Bestandteil von SAP SuccessFactors werden.
Für HR-Abteilungen könnte dies einen bedeutenden Entwicklungsschritt markieren: von der klassischen Verwaltung von Personal- und Qualifikationsdaten hin zu einer intelligenten, datenbasierten Planung und Gestaltung der Arbeit.
Unternehmen sollen dadurch besser erkennen können, wie sich Aufgaben verändern, welche Kompetenzen künftig erforderlich sind und wie sie ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln können.
Parallel dazu konkretisierte SAP auf der SAP Connect seine Strategie für das Autonomous Enterprise. Mit Joule Work, Joule Assistants und der SAP Autonomous Suite will SAP die Interaktion mit Unternehmenssoftware grundlegend verändern.
Mitarbeitende sollen Aufgaben künftig zunehmend in natürlicher Sprache formulieren können. KI-Agenten können daraufhin Informationen auswerten, geeignete Prozessschritte koordinieren und definierte Aufgaben ausführen.
Die SAP Business AI Platform liefert dafür die technologische Grundlage. Sie verbindet KI-Funktionen mit dem Geschäftskontext aus Unternehmensdaten und ermöglicht es, KI-Agenten in bestehende Geschäftsprozesse einzubinden.
SAP berichtet, dass Joule Work bereits von 110.000 eigenen Mitarbeitenden genutzt wird und in Bereichen wie HR, Finanzen und Beschaffung Produktivitätssteigerungen von 20 Prozent erzielt werden.
Für das Personalwesen zeichnet sich damit eine neue Generation von Prozessen ab: KI kann nicht nur Informationen bereitstellen, sondern zunehmend auch Aufgaben übernehmen, die bislang manuell zwischen verschiedenen Anwendungen koordiniert werden mussten.
Besonders interessant wird diese Entwicklung, wenn intelligente KI-Funktionen mit spezialisierten HR-Anwendungen zusammenarbeiten.
Denn viele Personalprozesse bestehen nicht nur aus der Verarbeitung von Informationen. Sie erfordern auch die Erstellung, Freigabe, Unterzeichnung und Ablage von Dokumenten.
Hier bieten die auf der SAP Business Technology Platform basierenden Dokumentenlösungen von aemplic interessante Ansatzpunkte.
Mit dem Document Builder lassen sich HR-Dokumente auf Grundlage standardisierter Vorlagen erstellen und in definierte Freigabe- und Signaturprozesse einbinden. Employee File ermöglicht die digitale Verwaltung von Personaldokumenten in einer SAP-integrierten Personalakte.
Im Zusammenspiel mit Joule könnten solche Funktionen künftig Teil umfassender, KI-gestützter HR-Workflows werden.
Ein Beispiel ist eine KI-unterstützte Aktienausleihe in Employee File, bei der eine Befehlseingabe in Joule das Klicken durch unterschiedliche Menues ersetzt, um am eine bestimmte Akte zu gelangen. Ein weiteres Beispiel: Eine HR-Fachkraft beauftragt Joule, eine Personalmaßnahme vorzubereiten. Ein KI-Agent könnte die notwendigen Schritte koordinieren, die Erstellung eines Vertragsnachtrags über den Document Builder anstoßen und den anschließenden Freigabe- und Signaturprozess begleiten. Nach Abschluss könnte das Dokument in Employee File abgelegt werden.
Dieses Beispiel beschreibt ein mögliches Zukunftsszenario. Es verdeutlicht jedoch, welches Potenzial in der Verbindung von KI-gestützter Prozesssteuerung und spezialisierten Dokumentenlösungen liegt.
Welche dieser Möglichkeiten bieten bereits heute einen konkreten Mehrwert? Welche Prozesse lassen sich sinnvoll automatisieren? Und wo können die Dokumentenlösungen von aemplic das Zusammenspiel mit Joule und SAP SuccessFactors unterstützen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich aemplic gemeinsam mit seinen Kunden in AI-Kundenworkshops.
In den Workshops werden bestehende HR-Prozesse betrachtet und konkrete Anwendungsszenarien für den Einsatz von Joule in SAP SuccessFactors erarbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Möglichkeiten, die sich durch die Verbindung mit den Dokumentenlösungen von aemplic ergeben.
Ziel ist es, gemeinsam mit den Kunden herauszufinden, wo KI administrative Aufgaben vereinfachen, Abläufe beschleunigen und Mitarbeitende entlasten kann.
Dabei geht es nicht allein um technische Möglichkeiten. Entscheidend ist der praktische Nutzen: Welche Prozesse eignen sich für den KI-Einsatz? Welche Daten und Schnittstellen werden benötigt? Welche Aufgaben können automatisiert werden und an welchen Stellen sind weiterhin menschliche Entscheidungen und Freigaben erforderlich?
Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete Einsatzszenarien und mögliche nächste Schritte für die Weiterentwicklung der HR-Prozesse ableiten.
Die aktuellen Ankündigungen von SAP zeigen, wie sich Unternehmenssoftware weiterentwickelt. Mit TechWolf stärkt SAP die intelligente Personal- und Kompetenzplanung. Joule und die SAP Business AI Platform schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen, KI stärker in operative Geschäftsprozesse einzubinden.
Für Unternehmen liegt das Potenzial vor allem in der Verbindung dieser Technologien mit ihren bestehenden Anwendungen und Abläufen.
Die digitalen Dokumentenlösungen von aemplic bieten dafür interessante Möglichkeiten. Sie ergänzen SAP SuccessFactors um spezialisierte Funktionen, die auch in einer zunehmend KI-gestützten HR-Welt gebraucht werden.
aemplic begleitet seine Kunden auf diesem Weg – mit integrierten Dokumentenlösungen, fundierter SAP-HR-Expertise und gemeinsamen AI-Workshops, in denen aus technologischen Möglichkeiten konkrete Anwendungsszenarien entstehen.